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Rainer

Tohopesate-Historiker & Archivar :: kemererer

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Mittwoch, 26. August 2009, 15:04

Grundkonzept der Tohopesate

Konzeption der "Vruntliken tohopesate"
"We hebben eyne fruntlike tohopesathe"1


Die „Vruntlike tohopesate“ ist als ein Netzwerk vorwiegend norddeutscher Darsteller und Gruppen spätmittelalterlichen Alltagslebens und Handwerks. Der Name bezieht sich auf die Bündnisse der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, die fast alle Städte des Nordens, Nordostens und -westens des mittelalterlichen Heiligen Römischen Reiches einbezogen.

Da die überwiegende Mehrheit der norddeutschen Einzeldarsteller und -gruppen als zeitlichen Rahmen ihrer Darstellung das Spätmittelalter – spätes 14. und 15. Jh. - gewählt haben und schwerpunktmäßig städtisches Leben darstellen, lag die Idee nahe, die alten Bündnisse von 1384, 1407, 1476 und 1482 „wieder zu beleben“. Die Städtebündnisse waren geographisch so weit gefasst, dass sich alle Gruppen und Einzeldarsteller von Schleswig bis Köln und von Holland bis ins Baltikum davon angesprochen fühlen dürfen. Die nachweisbaren politischen (Rheinischer Städtebund) sowie wirtschaftlichen Kontakte der Hanse und ihrer Mitglieder in den süddeutschen Raum – z.B. Frankfurt und Nürnberg – ermöglichen es, auch befreundete Gruppen und Darsteller aus Süddeutschland einzubeziehen.

Die Tohopesaten waren eine typisch norddeutsche Ausprägung der mittelalterlichen Städtebünde.
Das mittelniederdeutsche Tohopesate setzt sich zusammen aus tohope = „Zusammen“ und dem sate = Vergleich, Vertrag und bedeutet „Bündnis“. Immer wieder findet sich auch die Formulierung vruntlike tohopesate. Mit dem Zusatz vruntlike/fruntlike bedeutet es im wörtlichen Sinne „freundliches Bündnis“, sinngemäß auch als „gutes Einvernehmen“ zu verstehen.

Im Anhang kann das Grundkonzept der Tohopesate runtergeladen werden.2

Rainer Kasties M.A., Markus Lohstroh, Kim Wich-Glasen

____________________________

1 Auszug Tohopesate von 1483, StA Göttingen Lib. cop. pap. II. - UB Göttingen Nr. 347.
2 Das Basiskonzept der Vruntliken tohopesate, die damit verknüpften Namensrechte wie auch alle Entwürfe, Texte und Konzepte und sonstige von der Geschichts- & Medienagentur gestalteten Vorlagen unterliegen dem Urheberrechtsgesetz (UrhG § 2, Abs 1). Sämtliche Schutz- und sonstige Nutzungsrechte liegen bei dem Verfasser. Jede – auch auszugsweise – Wiedergabe, Weitergabe oder Veröffentlichung über das Maß üblichen Zitierens hinaus oder Veränderung bedarf der vorherigen Genehmigung.
"Archive sind Dämme, die wir wider die Vergeßlichkeit, wider die träge schwarze Flut der Vergänglichkeit bauen, wider den Tod, den zweiten Tod, den Tod des Gedächtnisses."
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